Was ist aikido?

 

AIKIDO – Der Weg der Harmonie

Aikido ist aus der japanischen Tradition der Kampfkünste entstanden. Die älteren Kriegskünste, zu denen auch die Techniken des Säbel- und Schwertfechtens, des Lanzenkampfes und Jiu-Jitsu gehört, wurden im 17/18. Jahrhundert entwickelt und in verschiedenen Schulen immer wieder mit neueren Formen ergänzt. Zwei Männer, die aus einer solchen Schule kamen waren Meister Jigaro Kano, der daraus Judo entwickelte und Meister Morihei Ueshiba, dem Begründer von Aikido. O-Sensei Morihei Ueshiba (1883 – 1969) galt in der Ausübung der Kampfkünste als unbesiegbar. Durch seine Neigung zum Geistigen und Philosophischen suchte er jedoch nach einem Weg den Gegner ohne Gewalt kampfunfähig zu machen.

Er kam zu der Auffassung, daß allein der Gedanke eines Angriffs eine Disharmonie mit dem Universum darstellt. Nur wer innerlich ruhig ist und die Gedanken frei sind von Aggressionen, kann Kräfte entwickeln die stärker sind als körperliche Gewalt. Die richtige Bewegung kommt durch das intuitive Wahrnehmen dessen, was es zu tun gibt. Sie entspringt aus sich selbst. Vor dem Handeln steht innere Bereitschaft und Wachheit. Aus einer stabilen Mitte heraus wird die Angriffskraft des Gegners in Kreisbewegungen geführt und letztlich durch Wurf oder Hebeltechnik neutralisiert. Der Angriff des Gegners richtet sich gegen sich selbst. Jede Aikido-Übungsstunde enthält Gymnastik, Atemübungen, und vorbereitende Technikübungen. Aikido ist ein Weg geistiger und körperlicher Entwicklung.

“ Der Zweck des Trainings ist es, den Körper zu härten, den Geist zu schärfen und den Geist zu polieren.”

Morihei Ueshiba